Italien

Zumindest der nordwestliche Teil

Tag 4a - Sacra di San Michele

Philipp fotografiert mit einer Canon EOS 6D, dem 16-35mm/2.8L und dem 40mm/2.8.

Hannah fotografiert mit einer Nikon D7000 mit dem Nikkor 28mm/1.8 und mit Philipps Kamera.

Sacra di San Michele

Das war eindeutig die schlechteste Nacht der Italien-Reise. Zuerst verloren wir haushoch im Eurovision Song Contest und dann stürmte es in der Nacht ziemlich. An und für sich kein Problem — aber zum einen fühlte sich das Haus an, als wäre es nur aus ein paar Holzbrettern zusammengeschraubt und zum anderen hatten wir das Fenster aufgelassen, da alles müffelig roch. Beides sorgte für hohe Lärmbelästigung und damit unruhiges Schlafen.

Eigentlich hatten wir zwei Nächte hier geplant, aufgrund des Zustands der Wohnung entschieden wir uns allerdings für die nächste Nacht in ein Hotel auszuweichen. Dabei fiel mir dann auf, dass ich eh vergessen hatte für eine Nacht dazwischen eine Übernachtungsmöglichkeit zu buchen. Irgendeinen Fehler mache ich ja bei jedem Urlaub.

Wir fanden ein Hotel in Rivoli, direkt neben Turin und meldeten uns beim Airbnb-Besitzer ab, dem das sichtlich unangenehm war, aber was soll’s. Mir war’s auch unangenehm, aber vor allem, weil ich, kurz bevor wir gingen, noch den Klodeckel zerstörte. Keine Ahnung wie das passierte.

Für diesen Tag hatten wir erstmal die Sacra di San Michele auf dem Plan. Diese gehört zu einer Reihe von Michaelskirche, wie zum Beispiel auch die Mont-Saint-Michel in der Normandie. Da war ich schon! Das weiß ich, weil es eine Tafel gab auf der alle Michaelskirchen (Cornwall, Normandie, Piemont, noch eine in Italien) aufgezeichnet waren. Jetzt fehlen mir nur noch zwei!

Natürlich waren wir nicht die einzigen! Auch ein paar Schulklassen und einige andere Touristen waren anwesend. Wir schauten uns erstmal die grandiose Aussicht an, aßen ein Eis und meldeten uns dann für eine Führung an, um das Ding auch von innen zu sehen.

Die Führung war ganz gut, wenn auch etwas langsam, da der Führer wirklich ausführlich über jeden Stein, der hier verbaut wurde referierte. Natürlich musste man auch warten und durfte nicht auf eigene Faust schonmal vorgehen, dann wär man ja mit einer der vorherigen Touristengruppen zusammengestoßen!

Mehrfach wünschte mir, ich würde wenigstens ein kleines bisschen Italienisch verstehen. Der Typ sprach nämlich gefühlt sehr klar, deutlich und langsam. Ich glaube, man hätte echt die Chance gehabt, etwas zu verstehen. Natürlich nicht, wenn man seinen DuoLingo-Kurs nach 3 Tagen abbricht.

Die Führung dauerte, glaube ich, ungefähr eine Stunde. Danach machten wir uns wieder auf den Weg zum Auto und kauften unterwegs noch ein paar Marzipanspezialitäten von einem Händler. Lecker, lecker.

Kilometerstand: 490km

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