Italien

Zumindest der nordwestliche Teil

Tag 5 - Turin

Philipp fotografiert mit einer Canon EOS 6D, dem 16-35mm/2.8L und dem 40mm/2.8.

Hannah fotografiert mit einer Nikon D7000 mit dem Nikkor 28mm/1.8 und mit Philipps Kamera.

Venaria Reale

Turin war nach Genua die zweite größere Station in unserem Drei-Städte-Dreiecks-Urlaub. So richtig wusste ich nichts über die Stadt. Naja, okay, es gibt einen Fußballverein, der relativ bekannt und gut ist, glaube ich.

Am Abend bevor Turin anstand informierte ich mich noch etwas bei Wikipedia um zumindest grob zu wissen, was man sich so anschauen sollte. Unter anderem fiel mir die Corso Francia auf, die witzigerweise genau von Rivoli bis ins Turiner Zentrum führte — und das schnurgerade über eine Strecke von 11km. Sieht schon witzig auf, wen man sich das auf der Karte anschaut.

Zuerst fuhren wir Venaria Reale. Leider war hier Montags alles geschlossen. Schade. Auf Pinterest sah das wirklich schön aus!

Turin

Nachdem ich mich auf der Parkplatzsuche drei mal verfahren hatte, weil die Park & Ride Schilder immer erst drei Sekunden, bevor man abbiegen musste, auftauchten, schafften wir es doch irgendwann in ein kleines und enges Parkhaus. Alle Parkhäuser in Italien haben so einen Gummi-mäßigen Boden, der immer sehr quietscht, wenn man drauf herumfährt. Sehr komisch.

Wir fuhren dann erstmal mit der U-Bahn ins Zentrum. Die U-Bahn ist vollkommen automatisiert und auch noch relativ jung — sie wurde erst zu den Olympischen Winterspielen 2006 eröffnet. Relativ fancy aber auch ziemlich kleine Waggons. Komisch für ein System, dass extra gebaut wurde um die vielen Besucher der Winterspiele umher zu kutschieren.

Vom Porta Nuova aus liefen wir dann etwas durch die Gegend. Eigentlich wollte ich zum Museo Egizio, denn es ist das größte Museum mit ägyptischen Sachen außerhalb Ägyptens! Leider hatte es Montags geschlossen.

Am Piazza Castello gönnten wir uns erstmal eine Pizza von einem ansässigen Pizzaladen und gingen danach in den Palazzo Madama, der war immerhin offen. (Ebenfalls geschlossen war der Palazzo Reale, der direkt daneben ist).

Der Palazzo Madama ist ganz witzig, denn von hinten sieht er aus wie eine militärische Festung und von vorne wie ein… Palast. Von innen ist er auch ganz hübsch und beherbergte gerade eine Kunstausstellung. Nicht weiter verwunderlich, denn das Gebäude wird als Kunstmuseum genutzt. Der Eintritt kostete, glaube ich, 12 Euro pro Person.

Als wir durch waren bewegten wir uns in Richtung Mole Antonelliana. Dort ist aktuell ein Filmmuseum aufgehoben, dessen Eintrittspreis mir aber zu hoch erschien. Man hatte auch die Möglichkeit mit einem Aufzug nach oben zu fahren, aber das alleine hat auch schon 20 Euro gekostet, angesichts des Wetters war mir das zu teuer.

Wir machten uns lieber auf dem Weg zum Po, dem Fluss, über den damals im Geografie-Unterricht alle lachten. Po! Hahaha, was für ein witziger Name. Wir gingen etwas am Ufer entlang, durchquerten noch ein paar Parks und fuhren zurück zum Auto.

Vielleicht war’s das Wetter, vielleicht die Tatsache, dass alles geschlossen war, keine Ahnung. Keine unbedingte Reiseempfehlung für Turin von mir.

Auf dem Heimweg hatten wir dann die ganze Zeit schön die Alpen am Horizont, das rettete den Tag dann wieder etwas, nachdem Turin mich jetzt nicht komplett umhaute.

In Rivoli machten wir uns wieder auf den Weg in die Stadt und landeten diesmal bei M**BUN, einem Burgerladen. War lecker!

Kilometerstand: 560km

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