Tokyo

11 Tage Japan

June 2014, 11 Tage, 304 Fotos

Tag 1 – Ankunft

Tag 1

Im Juni 2014 verschlug es mich für insgesamt elf Tage nach Japan. Dies ist eine grobe Zusammenfassung, der Sachen, die ich mir anschaute.

Zunächst ging es allerdings am 31. Mai los. Mit dem Zug nach Frankfurt, dort in eine 747-400 und dann für einige Stunden in einem mittel bequemen Sitz in Richtung Osten. Nach dem Flug war ich erstmal total fertig, aber dafür in Japan.

Ich hatte mir die Route zum Hotel vorsorglich als Oldschool Google-Maps-Ausdruck vorbereitet und schaffte es auch problemlos ins Hotel, wo ich erstmal vor der ersten Challenge stand -- wird das Kreditkartenlesegerät meine Kreditkarte akzeptieren?

Glücklicherweise funktionierte es. Ich bezahlte alles im Voraus, weil es auch ganz praktisch ist am Abreisetag keinen Stress mehr zu haben, schaute mir kurz mein Zimmer an und legte mich fünf Minuten hin um kurz alles zu verarbeiten. Ich war in Japan, ganz alleine. Herrje!

Hätte das mit der Kreditkarte nicht geklappt, wäre ich erstmal etwas in Panik geraten. Da ich sie nie brauchte, hatte ich nämlich die PIN vergessen -- also konnte ich in Japan kein Bargeld abheben. Hätte das Bezahlgerät nun auch eine PIN verlangt, oder sie ganz abgelehnt, hätte ich blöd dagestanden.

Nachdem ich mich etwas beruhigt hatte, packte ich meinen Koffer aus und packte meine Taschen um, sodass ich mich auf meine erste Erkundungsreise begeben konnte. Kamera umgeschnallt, ein bisschen Bargeld mitgenommen und los!

Das Hotel war in Shinjuku, also trieb ich mich erstmal da etwas herum. Einfach raus, eine beliebige Richtung einschlagen und laufen.

Schon nach den ersten paar Hundert Schritten war ich gleichermaßen beeindruckt und begeistert und alles mögliche mehr. Ich schätze, man kann es auch gar nicht wirklich beschreiben -- es sind einfach eine Menge Eindrücke, die da auf einen zu kommen. So viele Gegensätze, soviel neues, soviel altes, soviel großes und kleines. Soviel beklopptes und lustiges. Aufregend!

Naja, und so drehte ich dann ein paar Stunden meine Runden und brachte 15km, oder so hinter mich, bevor ich mich versuchte zurück zum Hotel zu orientieren.

Da ich den ganzen Tag noch nichts sinnvolles gegessen hatte (ieh, Flugzeugessen) suchte ich dann noch nach dem nächstgelegenen CoCoICHI. In dem See von verrückten Essensangeboten hier, war das immerhin ein Anhaltspunkt, von dem ich schon viel gutes hörte und in einen Sushiladen traute ich mich noch nicht alleine.

Gut gesättigt und um 600 Yen erleichtert ging es zurück ins Hotel. Ist es nicht wunderschön? Ja, die Fenster waren winzig und man konnte sie nicht öffnen, wegen der Klimaanlage. Aber das wusste ich schon vorher, stand schließlich in den Hotel-Reviews. Insgesamt war es nicht das beste Hotel, in dem ich bisher war, aber ich wollte auch nicht unendlich viel Geld ausgeben.

Hier ein paar Fotos vom Zimmer! Wie man sieht passte mein Koffer perfekt in den Gang. Das Bett war okay, das WLAN kostenlos aber schrottig -- hatte aber zum Glück meinen Airport Express dabei konnte mir über die Ethernet-Buchse damit selbst halbwegs gutes Internet zaubern.

(Die Toilette war übrigens kein Super-Luxus-Modell, hatte aber trotzdem allerhand Funktionen, die ich alle nicht ausprobierte.)

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