Tokyo

11 Tage Japan

June 2014, 11 Tage, 304 Fotos

Tag 11 – Sensoji-Tempel & Epilog

Tag 11

Am letzten Tag fiel mir auf, dass ich, bis auf dem im Yoyogi-Park, noch garkeinen Tempel angeschaut habe. Also schnell nach Asakusa zum Sensoji-Tempel.

Leider war das Wetter wieder mal kaum zu ertragen und meine Schuhe bereits nach wenigen Metern durchnässt.

Trotzdem war es alles sehr spannend und interessant anzusehen.

In der Nähe des Tempels machte ich noch schnell eine Postfiliale ausfindig um meine Postkarten versenden zu können. Ich stellte mich schon auf lange Diskussionen ein, die Frau am Postschalter war aber sehr gut vorbereitet und hatte direkt internationale Briefmarken parat, schneller als ich es aussprechen konnte.

Am Abend traf ich dann noch ein letztes Mal Daniel, wir gingen in Ginza zum CoCoICHI, in den Toy Park, einem großen Spielzeug-Anime-Merchandise-Allesmögliche-Laden und spielten einige Runden Groove Coaster. Diesmal mussten wir sogar zwei mal den Laden wechseln, weil andere Leute spielen wollten. So ein Stress. Aber es hat sich gelohnt.

Im Hotel packte ich wieder alles in meinen Koffer und lud noch ein paar WWDC-Videos aufs iPad, damit der Rückflug nicht ganz so lang wird.

Epilog

Der Rückflug war nicht ganz so schlimm, wie der Hinflug. Das Flugzeug war aber trotzdem laut, das Essen eklig und es zog sich wie verrückt. Wenn ich heute darüber nachdenke, waren die Flüge tatsächlich das einzige schlechte an der ganzen Reise. Und das, obwohl ich Flugzeuge mag. Aber 12 Stunden sind einfach zu viel.

Immerhin bildete ich mich gut weiter, da ich im Halbschlaf irgendwas über iOS-Entwicklung lernte.

Außerdem fiel mein Koffer direkt als erster nach den Priority-Koffern aufs Band, was es mir ermöglichte noch mit dem letzten Zug nach Hamburg zurück zu kommen, das wäre echt blöd gewesen, wenn ich den Zug noch verpasst hätte und noch eine Nacht in Frankfurt hätte rumhängen müssen.

Für's nächste mal habe ich also schonmal gelernt, dass ich mich lieber für den Anschlussflug entscheiden sollte.

(Nach dem Rückflug blieb mir der Jetlag zum Glück erspart.)

Fazit

Natürlich ist es nicht möglich, die gesamte Reise in zwei Sätzen zusammenzufassen. Es war atemberaubend, beeindruckend, wunderschön, aufregend, spannnend, turbulent, bunt, durcheinander, nass, und jede Menge anderer Adjektive.

Ich würde jederzeit wieder nach Japan reisen, das nächste mal vielleicht mehr als nur Tokyo. Auch wenn die zwei zwölfstündigen Flüge anstrengend sind, ist es das auf jeden Fall wert.

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