Island

In 2.683 km um die Insel

July 2015, 9 Tage, 454 Fotos

Tag 2 - Erste Wasserfälle und Kiespisten

Borgarnes

Am nächsten Morgen fuhren wir erstmal noch etwas nach Süden um uns Borgarnes anzugucken und uns mit Nahrung einzudecken.

Island scheint eine Abstellstation für alte Autos zu sein, hauptsächlich von Mercedes. Überall sieht man alte, rostende Laster und Busse, die irgendwo in der Pampa oder in der Stadt stehen.

Hraunfossar

Unser erstes richtiges touristisches Ziel waren die Hraunfossar. Die ersten echten Island-Wasserfälle! Es sollten nicht die letzten bleiben. Hier konnte ich zum ersten mal meinen Graufilter auspacken!

Stykkishólmur

Nach den Wasserfällen fuhren wir einmal quer rüber nach Stykkishólmur, weil wir hofften, von da vielleicht etwas von den Westfjorden am Horizont erahnen zu können, die wir aus Zeitgründen aus unserer Reiseroute gestrichen hatten.

Als wir dort ankamen regnete es erstmal und wir verbrachten etwas Zeit im Auto, später konnten wir dann aber doch noch etwas die Stadt und den nahegelegenen Hügel erkunden. Leider sah man nicht soviel von den Fjordwänden.

Abgesehen davon gab es dort an einem kleinen Stand sehr gute Fish & Chips.

Weg nach Norden

Nun mussten wir noch zu unserem nächsten Hotel kommen, dem North Star Hotel Staðarflöt am Hrútafjörður. Weil wir nicht exakt den Weg zurückfahren wollten, über den wir kamen, bogen wir nach Stykkishólmur rechts ab und fuhren an der Küste entlang.

Der Weg war etwas abenteuerlich und nicht asphaltiert. Wir fuhren relativ vorsichtig und überlebten es ohne größere Schäden.

Außerdem konnten wir ein paar Schafe fotografieren, da wir nicht so schnell vorbeifuhren, wie sonst. Nicht, dass wir sonst schnell gefahren wären.

Ab und zu findet man auch freistehende Müllcontainer. In Island scheint man seinen Müll auch einfach in die Pampa zu bringen.

Nach ein paar Kilometern gab's dann auch wieder Asphalt und gegen Mitternacht kamen wir an unserer neuen Unterkunft an. Diese hatte kein Personal und der Zimmerschlüssel war an einem per Zahlenschloss gesicherten Kästchen an der Wand.

Das Öffnen des Kästchens gestaltete sich etwas schwieriger und wir mussten erstmal ein paar Minuten dumm herumstehen, bis uns einer der anderen Gäste rettete. Für die Zukunft hier noch ein Video, wie es richtig geht. Man muss nämlich den Nippel runterdrücken und gleichzeitig ziehen.

Kilometerstand: 350 km (heute), 490 km (gesamt)

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