Island

In 2.683 km um die Insel

July 2015, 9 Tage, 454 Fotos

Tag 9 - Reykjavik

Reykjavík

Am letzten Tag unserer Reise schauten wir uns Reykjavík an. Nachdem wir acht Tage umhergefahren sind und täglich Berge, Wasserfälle, heiße Quellen, riesige Vulkanlandschaften und alles mögliche gesehen hatten, erschien uns die Hauptstadt des Inselstaates dann aber doch nicht mehr so super spannend.

Wir stellten das Auto irgendwo ab, liefen ein paar Stunden durch die Gegend und besuchten unter anderem die Hallgrímskirkja und das Konzerthaus Harpa.

Unseren Hunger stillten wir später in einem kleinen Eck-Imbiss, der auf Foursquare gut bewertet war, mit Falafel und Burger. Eigentlich wollten wir in ein Restaurant, was mir zwischendurch aufgefallen war — nachdem wir es nach langer Suche wiedergefunden hatten, stellten wir aber fest, dass es sauteuer war.

Abflug

Die letzte Unterkunft lag in der Nähe des Flughafens. Sie war zwar relativ günstig, aber auch die schlechteste Schlafgelegenheit, die wir auf der ganzen Reise hatten. Eigentlich buchte ich für den letzten Tag auch ein anderes Hostel, ein paar Tage vor der Reise fiel mir dann aber auf, dass es am Reykjavíker Flughafen gelegen war und nicht in Keflavik. Als ich dann noch schnell umbuchte, gab es außer dieser sehr schlecht hergerichteten alten Lagerhalle(?) nichts mehr.

Nachdem wir angekommen waren, räumten wir erstmal das Auto aus und brachten es zurück zum Verleiher, wo es anstandslos zurückgenommen wurde. Eigentlich wollten wir die fünf Kilometer zurück laufen, leider war es dann doch so kalt und windig, dass wir ein Taxi benutzen mussten. Immerhin wussten wir schonmal, was uns die nächtliche Taxifahrt zum Flughafen kosten wird: um die 20€.

Später in der Unterkunft rief ich die Taxizentrale an und bestellte ein Taxi für 4 Uhr, welches glücklicherweise sogar pünktlich ankam. Ein paar Stunden Flug später waren wir dann wieder im verregneten Berlin!

Fazit

Wow. Das war auf jeden Fall die aufregendste, längste und beste Reise meines Lebens. Es gab soviel zu sehen und zu erleben, auch jetzt (ich schreibe diesen Text 7 Monate später) denke ich manchmal noch daran zurück und wäre auf jeden Fall nochmal dazu bereit, die Insel zu besuchen — gibt ja auch noch einige Stellen, die nicht auf der Strecke lagen, wie die Westfjorde und alles was sich mit einem normalen Auto nicht befahren lässt.

In 9 Tagen einmal um die Insel fahren war schon relativ sportlich, es hätte nicht geschadet noch 1-2 Tage mehr zu haben, ansonsten bin ich aber sehr zufrieden.

Für alle Grafen-Fans hier noch ein Tortendiagramm, dass zeigt, wie sich die Ausgaben für den Urlaub verteilt haben:

!!! DIAGRAMM !!!

Top Island, gerne wieder.

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