Dänemark

Hvide Sande

July 2016, 102 Fotos

Legoland

Als ich noch viel jünger war, waren wir mit der Familie mal in Dänemark im Urlaub, und zwar auf Lolland, da wo man mit der Fähre von Puttgarden aus halt hinfährt. Schon damals stand zur Diskussion mal nach Billund ins Legoland zu fahren, aber das wäre irgendwie ein 500km-Ausflug gewesen, also nichts, was man mal eben im Urlaub nebenbei machen kann.

Für Jahre war das Legoland dann also ein Traum in meinem Kopf, später als es dann eines in Deutschland gab interessierte es mich aber nicht mehr so sehr.

Gefühlt mindestens 15 Jahre und irgendeinen “Zwei zum Preis von einem”-Gutschein später war es nun so weit. Was folgt sind ein paar Eindrücke aus dem Legoland im Juli 2016.

Insgesamt war es natürlich nicht so toll, wie es vielleicht gewesen wäre, wenn ich noch 10 Jahre alt wäre. Der ganze Kram, der aufgebaut ist, ist an sich schon cool, an vielen Stellen aber auch sehr alt und verwittert. Irgendwie hat mich auch gestört, dass es so abseits von all dem ist, was man selber so mit Lego baut – zumindest habe ich damals immer Kram gebaut, der hat ungefähr vom Maßstab her zu den Lego-Männchen passte. Die ganzen Bauten im Legoland sind aber halt riesig und passen für mich gar nicht so richtig rein in die Lego-Welt.

Abgesehen von den Bauwerken gibt es eine Menge Fahrgeschäfte, was ich so nicht erwartet hatte. Essen war vorhanden, aber sehr teuer. Der große Lego-Shop am Ende hatte außer 2 oder 3 Sets gar kein Lego Technic im Angebot.

Ganz cool ist allerdings, dass der Flughafen Billund direkt daneben ist und man ständig frisch gestartete Flugzeuge am Himmel sieht.

Hvide Sande

Nachdem Airbnb in Italien (Galerie folgt) schon ganz okay klappte entschieden wir uns wieder dafür – und auch hier klappte es ganz gut. Der große Nachteil ist natürlich immer, das man mit random Leuten Gespräche führen muss und nicht weiß, ob das nun so Smalltalk-Leute sind, die sich gerne unterhalten wollen, oder nicht. Da mag ich doch die normale Dienstleistungsatmosphäre in einem Hotel mehr.

War auf jeden Fall alles nicht so schlimm und die Unterkunft ganz gut und nur 5 Minuten vom Strand entfernt. Am Abend schauten wir nur nochmal kurz das Meer an, es war ja auch schon spät.

Ringkøbing

Am Morgen fuhren wir erstmal nach Ringkøbing, da steppte gerade der Bär. Es gab ganz viele Oldtimer, die rum standen, außerdem war ein Flohmarkt und es gab noch eine Bühne, wo jemand Musik machte. Zudem war im Hafen noch eine Ausstellung von so Holzskulpturen, die per Kettensäge gefräst wurden. Nachdem wir lange nichts ansprechendes zum Essen fanden, setzten wir uns am Hafen zu einer Fischbude mit guter Foursquare-Reputation, Hannah aß Pommes, ich etwas Fisch!

Søndervig (Samstag)

Als das Wetter etwas schöner wurde mussten wir natürlich direkt an den Strand. Søndervig ist ja bekannt dafür sehr schön zu sein und es lag ja eh auf dem Weg. Nachdem wir feststellten, dass wir noch etwas brauchen um uns vor dem doch schon ziemlich kalten Wind zu schützen machten wir uns aber relativ schnell zurück in die Stadt und durchsuchten erfolglos die Geschäfte.

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Den Rest des Tages verbrachten wir dann an einem Stück Strand direkt neben ein paar faszinierend großen Windrädern, wo ich verzweifelt versuchte meinen 8€-Billig-Drachen zum Fliegen zu bewegen. Leider einfacher gesagt als getan. Hab ich schon erwähnt, wie cool ich es fand so nah an diesen riesigen Windrädern zu sein???

Søndervig (Sonntag)

Am Sonntag fuhren wir zufällig an einem Laden vorbei, der Drachen und Strandzubehör verkaufte. Endlich konnten wir uns professionell auf den Strandbesuch vorbereiten. Den Rest des Tages verbrachten wir dann am Strand, versuchten den Drachen zu reparieren (haben wir nicht geschafft) und suchten uns dann nochmal etwas zu essen bevor es wieder zurück nach Hamburg ging.

Fazit

Ich kann nur wiederholen was sonst auch sonst alle sagen: Søndervig ist top! Sehr zu empfehlen. Das einzige Problem ist, dass man arge Probleme hat, unter den ganzen Touristen-Fressbuden etwas vernünftiges zu Essen zu finden. Meistens ist eine Ofenkartoffel das einzige vegetarische Menü auf der Karte, von veganen Sachen kann man (Hannah) nur träumen. Aber immerhin gibt es riesige Eistüten mit 300 Kugeln Eis, Zuckersoße und einem Schaumkuss oben drauf.

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