Blåvand

Dänemark im Spätsommer

September 2016, 76 Fotos

Auf nach Dänemark!

Weil das Wetter im August noch mal richtig schön wurde und es uns im Juli so gut in Dänemark gefiel, entschieden Hannah und ich uns spontan einfach nochmal ein Wochenende dorthin zufahren. Da Hannahs Auto gerade zur Inspektion war, mussten wir mal wieder eine Autovermietung in Anspruch nehmen.

Zuerst bekam ich einen nagelneuen A4 überreicht und freute mich schon, denn der hat ja allerhand Features an Bord. Die Freude währte leider nicht besonders lange, denn alles stank nach Rauch. Am Anfang dachte ich, dass der Typ, der das Auto sauber gemacht hatte, halt vorher rauchte und im Auto dann kräftig ausgeatmet hat. Als der Gestank aber nach drei Runden um den Block (mit heruntergekurbelten Fenstern und Lüftung auf voller Power) nicht weg war, fuhr ich die Kiste zurück und ging wieder zum Sixt-Büro am Bahnhof um mich zu beschweren.

Natürlich war der Support bei Sixt wie immer erste Sahne und keine fünf Minuten später hatte ich neue Schlüssel, diesmal für einen A6 — auch relativ neu, aber natürlich ohne die ganzen Facelift-Features aus dem A4. Fuhr sich trotzdem sehr geschmeidig — und im Vergleich zum Rømø-Wochenende von 2014, als ich das letzte mal A6 fuhr, kann ich mittlerweile auch halbwegs Auto fahren.

  • Blåvand ist ein dänisches Nordseebad. Der Ort zählt weniger als 200 Einwohner, aber mehr als 2.000 Ferienhäuser.

Nun aber genug der Worte zum fahrbahren Untersatz! Auf geht es nach Blåvand, was nicht ganz soweit oben liegt wie Hvide Sande, wo wir beim Letzten mal waren.

Da das Wetter tiptop war verbrachten wir die meiste Zeit eigentlich am Strand und lagen herum. Tatsächlich schaffte ich es, eine meiner unzähligen Ausgaben National Geographic fertig zu lesen.

Als wir Hunger bekamen, fuhren wir in die nächste Stand und fanden erstmal so einen typischen Designer-Krimskrams-Laden mit allerlei schönen Sachen, die natürlich allesamt viel zu teuer waren. Essen gab es auch, war aber, wie immer, ziemlich fleischlastig und gar nicht so super-lecker. Ich hatte mal wieder einen Burger, ich sollte echt aufhören Burger zu essen, wenn ich vorher schon weiß, dass es kein Ottos-Burger-Hipster-Hamburg-Burger sein wird.

Nach dem Essen gings zurück an den Strand, diesmal gab es dort einige alte Bunker und Kunst zu bestaunen. Es gab ein paar Bälle, Stöcker im Sand und Gieskannen, die aussahen wie Vögel. Achja, und ein paar Origami-Schwäne in Weckgläsern.

Zum Nachtisch gab es noch ein Eis, natürlich mit Schokoladenüberzug.

  • 337 Kilometer, um genau zu sein.

Am späten Nachmittag fuhren wir dann zurück, ist ja schon eine kleine Strecke bis nach Hamburg und aufgrund verschiedenster Baustellen auf der A7 weiß man ja nie, wie lange man braucht!

Die Nähe zu Dänemark ist wirklich ein großer Pluspunkt an Hamburg. Ein paar hundert Kilometer fahren und schon hat man direkt etwas mehr Urlaubsfeeling, als wenn man nur zum Timmendorfer Strand fährt.

Kommentare